Doris Kastner +

Am 19. Januar 2016 erlag die Gattin des Vorstands Eduard Kastner ihrem Krebsleiden (kleinzelliger Lungenkrebs). Der Kampf gegen die als unheilbar geltende Krankheit verlief zunächst sehr positiv. Doch dann kamen Rezidive. Zu spät wurden die DTCs im Knochenmark mit Biphosphonaten angegangen. Die klassische Onkologie scheiterte an schlechten Blutwerten aus dem systemischen Chemo und Resistenzen. Es bildeten sich Gehirnmetastasen. Sie wurden mit Bestrahlungen und einer regionalen Chemo des Gehirns (!) deutlich verkleinert. Der Einsatz eines Antikörpers brachte kein nennenswertes Zurückdrängen der Metastasen in der Leber, die weiter streuten. Die Bisphosponate verhinderten Knochenmetastasen. Weitere Herde im oberen Lymphsystem bereiteten ab Mitte Januar starke Schmerzen. Das überraschend schnelle Ende befreite Doris davon.

Alle Erfahrungen führten zum Artikel „Der kleinzellige Lungenkrebs ist heilbar“: Doris Kastner wäre seit mehr als einem Jahr final geheilt, wenn dieses Wissen zu Beginn der Krankheit vorhanden gewesen wäre. So soll aus diesen Erfahrungen anderen Patienten bei Diagnose des kleinzelligen Lungenkrebes geholfen werden. Dann war der Tod von Doris Kastner nicht umsonst. Vermutlich können die Empfehlungen auf alle kleinzelligen Tumore ohne sichtbare Metastasen übertragen werden.