3. Aktionen

Innovationen hat ein Unternehmen – oder nicht. Dann sind Aktionen ein ideales Zweitmittel, sich auf den Kunden zuzubewegen. Nutzen Sie sie zur echten Kommunikation mit dem Kunden. Überbringen Sie oder der Außendienst die Einladungen an bedeutende Kunden persönlich. Kommunikation am Markt ist in der Krise wichtiger denn je. So hören Sie Kundenwünsche und können darauf direkt reagieren.

Das Feld der Aktionen ist sehr breit. Es reicht vom Tag der offenen Türen, Hausmessen, Jubiläen, Aktionswochen, Vorstellung von Neuigkeiten bis hin zu kulturellen Events (Image), Informationsveranstaltungen (Workshops, Symposien) und Sponsoring-Aktivitäten/Guten Taten. Wichtig dabei ist immer die Einbindung Ihrer wichtigen Kunden. Aktionen können auch ein Dankeschön für jahrelange Treue sein, z.B. indem Sie Ihre Kunden mit einem Geschenk überraschen. Die Wertschätzung Ihrer Kunden bringt Kommunikation auf gleicher Augenhöhe. Wenn Autos schon auf Halde stehen und als Jahreswagen deklariert werden, können sie doch auch eine Woche gratis potentiellen Käufern zur Verfügung gestellt werden. Es gibt Tausende solcher Ideen. Wenn Ihnen nichts einfallen sollte, wenden Sie sich an uns.

Eine Sonderform der Aktion ist die Messebeteiligung. Das Messenachbereitungs-Manko aber ist nur die Spitze des „Kundenbeziehungseisbergs“. Hier lassen sich sicher viele Luxusfaktoren streichen, aber bedenken Sie Ihre Wirkung auf die Besucher und den Vorjahresvergleich. Doch kann Kreativität und Pfiffigkeit die kleinere Standfläche überspielen. Viele Stände verloren in den zurückliegenden Jahren Identität und Charme. Es wurde stereotyp geklotzt und oft wenig geboten. Noch schlimmer entwickelten sich völlig themenfremde Unterhaltungsmomente wie der Kicker-Kasten u.ä. am Messestand. Das bedeutet doch nur, dass die Zeit – sehr kostbare Tage – totgeschlagen werden sollen. Überlegen Sie, wie Sie die Kunden wirklich informieren und für sich gewinnen wollen.

Noch dramatischer ist die Messenachbereitung. Selbst wenn auf die abgegebene Visitenkarte eine Informationsmappe nachgesandt wird, so geht sie vielfach nicht auf das konkrete Anliegen des Standbesuchers ein. Die Kommunikation beginnt also wieder beim Nullpunkt. Wenigstens kann das telefonische Nachfassen dies korrigieren. Dann wird nochmals Infomaterial versandt. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass nur ganz wenige Unternehmen den Messekontakten nachgehen. Diese Vergeudung des größten Teils des Messeaufwands sitzt tief in den deutschen Unternehmen. „Wir waren dort, das muss genügen. Der Kunde wird an uns herantreten, wenn wir auf ihn gewirkt haben“, so gibt es ein ehrlicher Marketingleiter wenigstens zu. Wird der Kunde wirklich noch so mit Aufträgen hereindrücken? In der Krise sicherlich nicht. Dieses Feld geht an die Konkurrenz, die froh ist, wegen des Messekontakts den Faden der Kommunikation aufzunehmen und sie in einem Auftrag münden zu lassen.

Also: wenn sie schon keine verlässlichen Messereports bekommen, lassen Sie allen „Leads“ zuerst nachtelefonieren und dann gezielt mit Marketingmaterialien und Besuchen die gewünschten Informationen folgen.

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