Installation der Skulptur  DER KOPF auf dem Dach des Druckhauses, Schloßhof 2, Wolnzach, 20. 5. 2009

Maße: Höhe ca. 3 m, Breite 1,80 m, Tiefe 3 m,
Gewicht: 330 kg, Material: Cortenstahl, entstanden ab 2004

Der Künstler: „DER KOPF ist wie ein Fischernetz gearbeitet, ein Netz um Ideen und Impulse, egal aus welcher Richtung, einzufangen. Aber wie lebendige Wesen sollten diese Ideen nicht wie in einem Käfig eingesperrt werden, sonst werden sie zwanghaft, dogmatisch, fanatisch und verlieren ihre Frische und Lebendigkeit. Sie sollen als Statement oder Aktion oder Projekt wieder entlassen werden, als erster Schritt der Transformation vom Abstrakten zum Konkreten. Mit ihrem Maximum an Transparenz erlaubt die Skulptur den Blick durch sie hindurch auf den Hintergrund und reagiert auf diesen. Je ruhiger und uniformer dieser Hintergrund ausfällt (Meer oder Himmel oder einfarbige Wandfläche), umso eindeutiger offenbart DER KOPF seine eigene Kontur. Je zergliederter und vielfältiger derHintergrund (städtebauliche Fassaden oder bewachsene Naturlandschaft), umso mehr nimmt er sich zurück bis hin zur völligen Unkenntlichkeit. Dahinter verbirgt sich der Anspruch mit minimalem ,Ich‘ optimal zu wirken, und der Hinweis auf die Untrennbarkeit aller Dinge“.



Christian Wolff    
1956 in München geboren. Nach Abschluss einer Steinmetzlehre sowie verschiedener Praktika wurde er 1983 vom Verband der Bildenden Künstler als Bildhauer anerkannt.Von 1981 bis 1987 erstellte er zahlreiche Skulpturen für die öffentlichen Anlagen der Stadt München. 1988 arbeitete er bildhauerisch in Kalifornien und 1989 in den Bavaria Filmstudios. Seit 1990 ist er freischaffend in München und Pergola/ Italien tätig und arbeitet in beiden Ländern unter anderem für Gemeinden mit Skulpturen für den öffentlichen Raum.

Christian Wolff setzt die verschiedensten Materialien ein, vor allem Stein, Holz, Glas und Stahl. Durch ihre Verarbeitung und die Kombination der unterschied-
lichen Materialien erwarb sich Christian Wolff breit gefächerte handwerkliche Kenntnisse, die ihm eine große Vielfalt von Ausdruck und Formensprache
ermöglichen. Als häufig wiederkehrendes Thema ziehen sich Geflechte durch seine Arbeiten. 

Hinweis: Das "Making of" wird eine kleine Begleitausstellung veranschaulichen, die ab 22. Mai 2009 im Deutschen Hopfenmuseum zu sehen sein wird.

Infos zur Installation als PDF

 

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