Editorial

Die Welt-Wasser-Konferenz

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben bei der Kastner AG. Die Welt-Wasser-Konferenz demonstriert, dass die visionären Ziele umgesetzt werden können, die sich Vorstand Eduard Kastner gesetzt hat. Das Climate Correction Project skizziert ein umfassendes Konzept zur Begrünung von Wüsten, sodass nicht nur schädliches CO2 gebunden wird, sondern zugleich für die Landwirtschaft nachhaltig nutzbare Flächen geschaffen werden.


Die Welt-Wasser-Konferenz: Unser Medienhaus auf dem Weg zum Nachhaltigkeitsdrucker
Eduard Kastner, Vorstand der Kastner AG hat das Climate Correction Project (CCP) entwickelt. Es wird durch eine Reihe namhafter Lehrstühle der TU München unterstützt, v.a. Prof. Jörg E. Drewes, Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt/Lehrstuhl für Siedlungswissenschaften, Prof. Markus Disse, Lehrstuhl für Hydrologie, Prof. Thomas Hamacher, Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme sowie Prof. Reinhard Mosandl, Lehrstuhl für Waldbau. Mit dem innovativem Konzept des CCP lässt sich der Klimawandel dauerhaft eindämmen: Wüsten sollen in grüne Landschaften verwandelt werden. Die aus dem CCP erwachsene Welt-Wasser-Konferenz fand am 13. Juni 2019 im Hotel Bayerischer Hof, München statt.

Zwei Drittel der durch die Begrünung von Wüsten neu gewonnen Gebiete sind als Nutzfläche für die Landwirtschaft vorgesehen, der Rest soll mit Bäumen bepflanzt werden. Das dazu nötige Wasser wird den Ozeanen entnommen und durch mindestens zwei alternative Techniken entsalzt. Neben der Regenanlage von Weathertec kommt eine neu entwickelte, solare Meerwasserentsalzung (SD) mittels Solarrinnen und Destiller zum Einsatz, kostengünstig und ohne CO2-Abdruck: Ökonomie und Ökologie reichen sich die Hand.

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeitsinitiativen unseres Medienhauses
Mit der Welt-Wasser-Konferenz hat die Kastner AG ihre Nachhaltigkeits-Initiativen mit den Bereichen Umweltschutz und Klimawandel um eine zusätzliche Säule erweitert. Diese stellt, neben dem kulturellen (u.a. Ausstellungen im Hopfenmuseum und Konzerte) und medizinischem Engagement (z.B. Krebsforschung) die dritte Säule dar.

Alle drei Initiativen verfolgen langfristig das gleiche Ziel: Wir wollen die Lebensqualität in unserer Heimat erhöhen und arbeiten aktiv für die bessere Welt von morgen – dazu sind wir den nächsten Generationen gegenüber verpflichtet.

Die Begrünung von verödeten Landstrichen und Wüsten durch die Aufbereitung von Salzwasser und Aufforstung von Bäumen ist ein visionäres Projekt, das mit Hilfe von starken Partnern aus Politik und Industrie umsetzbar ist. Um dem Klimawandel langfristig entgegenzutreten, braucht es Innovation und keine Resignation.


Wie im Kleinen, so im Großen
Nichtdestotrotz sind es auch die kleinen und tagtäglichen Initiativen, die nicht weniger wichtig sind zum Erhalt unserer Umwelt. So haben wir als Medienhaus vor 6 Jahren begonnen, verstärkt in die Natur zu investieren. Seitdem sind über 1200 Laub- und Nadelbäume hinzugekommen sowie Ausgleichflächen, die größer sind als 14 Fußballfelder. 200.000 Bienen wurden angesiedelt, Nistflächen für die Feldlerche angelegt und Eidechsen gehegt. Sie tragen bekanntermaßen zu einem nachhaltig funktionierenden Ökosystem bei.

Der Rohstoff Papier bindet das CO2 der Bäume weiter. Wir veranlassen, dass Papierabfälle, Druckplatten, Plastik und Chemikalien komplett recycelt werden. Die Umstellung auf regionalen Ökostrom gelang. Unsere E-Tankstelle ist also zu 100% „sauber“. Außerdem arbeiten wir in der Produktion fast überwiegend mit LED-Leuchtmitteln – langlebig und stromsparend.

Nicht weniger interessant ist ein firmeninternes Projekt, ein neues wiederverwertbares Palettensystem, das den unnötigen Verbrauch von Wickelfolie beendet. Der erste große Test mit einem Großkunden hat bereits begonnen. Die Idee kam von einem Mitarbeiter, der beim Verpacken der Paletten den Missstand beobachtete und handelte. All das sind kleine, aber zielgerichtete Schritte auf unserem Weg zum Nachhaltigkeitsdrucker.

Umweltschutz ist ein Kundenvorteil
Trotz starken Preisdrucks in der Druckbranche, erkennen und schätzen unsere Geschäftspartner und deren Konsumenten verstärkt den Mehrwert einer nachhaltigen Produktion und sind bereit, die überschaubaren Mehrkosten zu akzeptieren.

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