H1: Forschungsvertrag mit King’s College geschlossen

(kw) Prof. Andrew Lumsden und Dr. Adrian Pini haben am 15. März 2015 ihre Forschungen zur medikamentösen Abwehr des Histons H1 an der Zelloberfläche aufgenommen. Voraus ging ein Vertrag mit dem King’s College London, der Leistungen und ihre Finanzierung durch die Stiftung „Forschung für Leben“ regelt. Entscheidend hierbei: Die Ergebnisse in die medizinische Praxis zu überführen, insbesonders es sich um eine sogenannte „orphan drug“ handelt, d. h. die Einsatzfälle von der Pharmaindustrie als unwirtschaftlich empfunden werden. An Schädel-Hirn-Trauma sterben jährlich „nur“ ein paar tausend Menschen. Durch ein monatelanges, langsames Aufwachen kann das Leben wie bei Rennstar Michael Schumacher gerettet werden. Doch wer sonst kann sich solch eine Therapie leisten?

Frau Prof. Kasimir-Bauer gehört zu den ganz vorsichtigen Krebsforschern. Sie entdeckte in ihrer täglichen Praxis der Verabreichung von Biphosphonaten bei allen Blutkrebspatientinnen mit DTCs im Knochenmark, dass es hin und wieder Patientinnen gibt, die auf Biphosphonate nicht ansprechen. Die Ursache hierfür ist noch ungeklärt. Für diese Patientinnen kann das Rezidiv-Risiko weiter bestehen. So sollte doch nach 6 oder 12 Monaten der Einnahme von Ostac bzw. Zomega als Infu­sion (halbjährlich) eine DTC-Messung im Knochenmark erfolgen.

In einer großen Informationskampagne soll dieses positive Wissen um die Rezidiv-Verhinderung bei Gynäkologen, Onkologen, Haus­ärzten und Patientinnen verbreitet werden. Es wird durch eine Reihe unabhängiger Studien gestützt. Nun müssten alle anderen Krebsarten untersucht werden. Im Zweifel empfiehlt sich generell die Einnahme von Ostac wie z.B. beim Kleinzelligen Lungenkrebs. Mit dieser Verhinderung des Rezidivs bekommen alle Krebs-Früherkennungsverfahren ihre volle Berechtigung. Die Mammografie ist wichtiger denn je.