GARAM MASALA

Neben Currypulver stellt Garam Masala die berühmteste indische Gewürzmischung dar. Der Name bedeutet „warme  / heiße Mischung“, denn diese Komposition aus vielen verschiedenen Gewürzen soll Körper und Geist erwärmen. Wie bei den Currys pflegt jede Familie Indiens ihre eigene Hausrezeptur beim Garam Masala, die sie wie ein Geheimnis bewahrt.

  • HERKUNFT UND GESCHICHTE
    Indien handelte mit Gewürzen seit Jahrtausenden. Dazu stand die Gewürz-Vielfalt des ganzen asiatischen Raums zur Verfügung, also Koriander, Cumin (Kreuzkümmel), Pfeffer, Muskat, Kardamon, Nelken, Zimt, Vanille, Macis, Ajowan, Schwarzkümmel, Sesam, Dill, Fenchel, Granatapfel, Mango, Asant, Lorbeer, Kurkuma u.v.m. Garam Masala schöpft aus dieser Fülle. Die Lehre des Ayurveda prägt die Mischung. Neuerdings werden auch Chilis hinzugefügt.
     
  • QUALITÄT UND INHALTSSTOFFE
    Unser Garam Masala stammt zu 100 % aus reinen Naturstoffen frei von chemischen Zutaten: Natur pur. Ihr Ursprung: ausschließlich Indien. Der typisch indische Geschmack kommt von Koriander, Cumin, schwarzem Pfeffer, Muskat, Kardamon, Nelken und Zimt, besonders fein vermahlen. Die tabakbraune Farbe zeigt, dass weder Safran noch Kurkuma Eingang gefunden haben. Garam Masala zeichnet sich durch seine Aromenvielfalt und seinen etwas eigenartigen, sehr würzigen Geschmack aus.
     
  • VERWENDUNG IN DER KÜCHE
    Natürlich handelt es sich bei Garam Masala um ein typisch indisches Gewürz, das seine Fans sucht.
    Doch Hühnchen, Spieße und Reis werden damit so pikant, dass diese Exotik bei allen gut ankommt. Die Ausweitung auf Eintöpfe, Fleisch-, Fisch- und Wildgerichte, Suppen, Gemüseaufläufe und sogar Nachspeisen obliegt dem Experiment. Gehen Sie behutsam vor! Die indische Küche ist nicht Jedermanns Sache, aber wir sollten auf diesen großen Bereich einer abwechslungsbewussten Alternative auch nicht verzichten. Im Ergebnis stehen interessante Variationen, die nicht als typisch indisch erkennbar sein müssen. Wer Currys sowieso liebt, findet in diesem Garam Masala eine ideale Basis.

    Garam Masala wird als Lebkuchengewürz sowie für Stollen und als Backzutat verwendet. Es eignet sich zum Einlegen von Rinderbraten und zum Beizen von Wild.
     
  • GESUNDHEITSFÖRDERNDE EIGENSCHAFTEN
    Sie leiten sich von den einzelnen Komponenten ab, doch kann auch ein Gesamturteil zusammengefasst werden. Garam Masala ist verdauungsfördernd, durchblutungsfördernd, Kreislauf stabilisierend. Speziell das starke Kardamon gilt als Tonikum d. h. als Mittel zur Stärkung von Körper und Geist. Es stimuliert die Produktion von Magen- und Gallensäften, ist krampflösend, schützt die Magenschleimhaut und fördert den Gehirnstoffwechsel und damit die Konzentrationsfähigkeit.

    Garam Masala wird stets sparsam verwendet. Beigabe während des Kochens. Als Garnierung des fertigen Gerichts können Sie einer indischen Sitte für Prunkessen folgen: Setzen Sie getrocknete Rosenblätter ein, falls zur Hand.
     
  • Chai-Tee
    Diese spezielle Mischung Garam Masala eignet sich für einen „Chai-Tea“:
    1,5 l sprudelnd heißes Wasser zum Aufguss
    2 Teelöffel milder Schwarztee
    1 gestrichener Teelöffel Garam Masala
    20 Minuten ziehen lassen
    Zugabe evtl. Sahne flüssig, brauner Zucker

    Kann heiß und kalt serviert werden!
    Damit holen Sie sich die Inspiration des Orients ins
    Wohnzimmer oder Büro. Der Genuss entspannt.

     


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