Als Leonardo da Vinci (1452 - 1519) das "Abendmahl" schuf, war die Welt begeistert. Der geniale Maler hatte sich auch über drei Jahre dafür Zeit genommen. So können wir davon ausgehen, dass Leonardo in diesem Gemälde sehr viel ausdrücken wollte. Doch die Deutungen blieben an der Ausdrucksstärke der Figuren hängen. Ein halbes Jahrtausend wurde gesucht und gemutmaßt. Selbst der als Frau gemalte Johannes wurde totgeschwiegen. Bestsellerautor Dan Brown verkündete diese "geheime" Botschaft als Sensation. Doch welche Welten, welche Botschaften enthält das "Abendmahl"? Leonhard Salleck ist es erstmals gelungen, uns den Schlüssel zu geben, was Leonardo alles ausdrücken wollte, aufbauend auf die von Leonardo gelesenen Bücher und gesicherten Charakterbeschreibungen Leonardos sowie seiner Schriften, insbesonders Leonardos Forderung "Sehen ist Erkennen". Das "Abendmahl" war eine Großtat der Renaissance und die Betrachter spürten dies. Das Weltbild der Renaissance mit Aristoteles und Sokrates findet sich in diesem Speisezimmer, die Temperamente Hippokrates in den Figuren. So naheliegend all diese Thesen sind, sie mussten 500 Jahre auf ihre Formulierung warten. Sicherlich wird dieses Buch einige Diskussionen auslösen, doch der Zuwachs an Erkenntnis rechtfertigt sie. Der Ansatz Leonhard Sallecks ist nicht nur schlüssig, sonder auch sehr umfassend und verständlich.

Da dies eines der meist besuchtesten und beschriebenen Gemälde ist, könnte dieses Geheimnis auch andere interessieren. Deshalb wurde dieses Buch geschrieben.