5. Schnäppchen ziehen noch mehr

Die Krise führt noch mehr Käufer zu den Discountern mit dem „Schnäppchen-Image“ – sie bekommen dort subjektiv ordentliche Qualität zu Niedrigpreisen. Schon in der Konjunktur wurden viele Konsumenten zu Schnäppchenjägern („Geiz ist geil“) – und via Internet & Co sind sie bestens informiert. Dieser Volkssport wird sich in der Krise noch verstärken. Die magische Wirkung von altem, durchgestrichenem Preis und neuem, gesenktem ist bekannt. Wie können Sie da einsteigen? Ist der alte Preis wirklich bekannt gewesen? Wurden Listenpreise je angesetzt? Nun können Sie es und sie gleich wieder fett durchkreuzen und Ihren Rabatt offen zeigen.

Andere Unternehmen haben eine Zweitmarke aufgebaut, die abgespeckte Volksausgabe, die am Markt als „supergünstig“ bekannt ist.

Vielleicht können auch Sie eine reduzierte, aber taugliche Variante Ihres sonst üppigen Produkts anbieten? Vielleicht bedeutet sie schon eine Innovation?

Wenn Luxus plötzlich erschwinglich wird, ist dies sicherlich eine große Versuchung zum Kauf. Die Werbung, der Mythos, ist schon im Vorfeld geleistet.
Aber achten Sie auf das Angebot der Mitbewerber im Internet. Dort kann es bereits günstiger sein als Sie denken.

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