6. Das Internetgeschäft forcieren

Im Internet zählt nicht die Beratungsleistung, noch der Service, noch die Reputation des Anbieters: hier herrscht Cash gegen Ware. Das Internet ist der Schnäppchenmarkt per se. Hier können Sie verramschen, was weg muss. Wer noch nicht im Internethandel tätig ist, sollte in der Krise darüber schnell nachdenken. Aus den direkten Angeboten kann auch später erst der „E-Shop“ entstehen. Wenn Ihr Preis zu hoch ist, bleiben Sie eben auf der Ware sitzen. Mehr auch nicht. Wichtig ist nur, dass Sie sich mit allen Tricks der Welt hochgoogeln, die richtigen Begriffe dazu definieren. Jeden Tag können Sie erleben, ob Sie schon getroffen haben. Das Internet erlaubt Ihnen, in cognito zu vermarkten. Und manche Artikel der Mitbewerber weisen noch recht ordentliche Margen aus.

Das Internet ist das Gegenteil der direkten Kommunikation, des „Kulturkaufs“. Aber die Vorbereitung erfordert doch viel Kundenkenntnis (Suchbegriffe = Konvention des Marktes) und Eingehen auf die Bedürfnisse. Aber wie Sie wissen, wo Sie ein Sonderangebot platzieren und wie Sie es darbieten, werden Sie es auch in Internet schnell lernen. Im Zweifel analysieren Sie die Seiten Ihrer Mitbewerber.

Sollten Sie neue Branchen testen wollen, bietet das Internet eine schnelle und problemlose Plattform: kein Imageverlust bei Scheitern Sie können den neuen Markt über mögliche Irrtümer und Fehler kennenlernen, was immer heilsam ist. Schnell erkennen Sie, dass es selten unbesetzte Paradiesmärkte gibt. Aber oft hilft schon der Absatz zu Grenzkosten plus x. Für andere Märkte kann Ihr Angebot sogar eine echte Innovation darstellen. Apple gelang es, das Handy neu zu erfinden als i-phone – Apple nutzte das Internet nur Mythos-Bildung (jedoch kaum als Verkaufsplattform).

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