20 Jahre WA-Galerie mit Kopf-Skulptur
auf Firmengelände gekrönt

Am 20. Mai feierte die Kulturfördereinrichtung „WA-Galerie“ des Medienhauses Kastner am Stammsitz Schloßhof 2, Wolnzach ihr 20-jähriges Bestehen. Rund 400 Gäste genossen das Sommerwetter, denn die Veranstaltung war für das Freie vorgesehen. Dazu Musik aus Neapel von Raffaello Conveso und Eduardo Puccini.

Italienisches Flair im Schloßhof. Vorstand Eduard Kastner lud zum Kunstsparziergang ein vom Rathauskeller (Ausstellung Monika Humm) zum Hopfenmuseum (Ausstellungen Dorit Winzens-Bredernitz und Gerhard Marquard). Im Schlosshof hatte Christian Wolff kleinere Skulpturen aufgebaut, zwei weitere warteten im Vorraum des Hopfenmuseums („Schachtelmensch“ und „Würfel“). Doch sein „Kopf“ stand im Mittelpunkt des Abends – als Geburtstagsgeschenk des Medienhauses an sich selbst. Er thronte bereits auf dem Treppenhaus, als die Gäste kamen, allerdings teilverhüllt mit einem großen Laken. Nach der Vorstellung der Künstler – wobei Dr. Ebersperger Gerhard Marquard als „Pate“ betreute – fielen die Hüllen.

Der „Kopf“ strukturierte sich vor dem blauen Himmel. Eine weitere Steigerung erfuhr er bei Einbruch der Dunkelheit: ein 300-Watt-Strahler leuchtet ihn zentral von unten an und das Licht zeichnet den „Kopf“ in die Nacht. Christian Kroiß, Tantris-Koch, und seine Küchenbrigade verwöhnten die Gäste mit vielen Gerichten. Und es war mehr als reichlich am langen Buffet, während die Hitze die Getränke in doppelter Menge als üblich fließen ließ. 3. Bürgermeister Ludwig Schechinger überbrachte die Ehrenmedaille des Marktes Wolnzach für besondere Verdienste und Kulturreferent Alois Siegmund dankte Frau Kastner mit einem besonders schönen Blumenstrauß. Er betreut seit 19 Jahren die Kultur im Markt: mit de WA-Galerie wurde sehr vieles möglich.

Die Bilder der Einladung waren in eine Ausstellung am Rande vergrößert und genau beschriftet angebracht. So mancher Höhepunkt kam so ins Gedächtnis und viele Gäste, v. a. Künstler und Paten, fanden sich darauf wieder. Und Eduard Kastner lüftete das Geheimnis, dass bei über100 Festen im Freien nur ein Abend für eine viertel Stunde Regen sah – doch das tat der Vernissage keinen Abbruch. Der 20. Mai 2009 zeigte, dass das „Wetter-Rezept“ immer noch herrlich funktioniert.











































>>> zurück