Verschiedene Tipps zum Thema "Piment d'Espelette"

  • Der Lagertipp für den „Poudre du Piment d’Espelette”:
    Nach dem Öffnen Glas wieder gut verschließen (Aromastoffe), Inhalt trocken halten und nicht ins pralle Licht stellen, bzw. dunkel lagern.
  • Der eigene Piment-Essig bzw.  das eigene Piment-Olivenöl
    In Espelette fehlt leider das Empfinden für wirklich gutes Olivenöl wie z. B. Bio-Olivenöl aus Kreta. Selbst das Olivenöl von guten Adressen am Gardasee braucht sich nicht zu verstecken. In Espelette fehlt diese Qualität. Das gilt auch für den Essig. Im Vergleich wirken sowieso viele Weinessige meist enttäuschend. Doch zu den Essig-Mustern aus Espelette sind selbst Restaurant-Essige noch passabel. 2 – 3 Ziehen sie deshalb Ihren heimischen Lieblingsessig vor. Schneiden Sie die Schoten in dünne Scheiben und setzen Sie damit Ihr Olivenöl „au piment d‘Espelette” bzw. Ihren Essig „pimenté” an. Wenn er 24 Stunden gezogen hat, können Sie es bzw. ihn schon zur verbesserten Würzung einsetzen. Und umso länger der Ansatz steht, umso mehr bekommt die Kombination eigene Flügel – ganz dezent „au Piment d‘Espelette”.

  • Nachtrocknung
    Sollte das Pulver von Piment d’Espelette doch mit Feuchtigkeit zusammengekommen sein und einen modrigen Geruch entwickeln, verteilen sie es fein auf einem Backblech und trocknen sie es bei ca. 80°C nach.
  • Espresso „au Piment d’Espelette”
    Wenn Sie die Kombination Grappa + Espresso kennen (Cafe Corretto á la grappa), können Sie sich auch eine Steigerung der Hitze eines Espressos vorstellen, wenn Sie nur zwei bis drei Blättchen des „Poudre du Piment d‘Espelette” auf die Oberfläche des Kaffees legen. Was für Schokolade gilt, passt auch in den Kaffee. Nur hier steigert der Piment die Wirkung.
  • Sie wollen abnehmen?
    Trinken Sie grünen Tee und geben Sie dazu die Spitze der Schote des Piment d’Espelette bis er ganz durchgezogen hat. Jede Speise, die Sie mit Piment d’Espelette würzen, schlägt weniger an. Vor allem soll der Einsatz nachhaltig = ständig sein.
  • Das elegante Nachwürzen
    Verwenden Sie wie die Spitzenköche den Piment d’Espelette zur Nach- oder Feinwürze, ähnlich wie das Murray-River-Salz. Einfach eine Prise dazu geben – kann nie schaden. Eigentlich gehört der Piment d’Espelette in das Notköfferchen, wenn Sie auswärts speisen.
  • Schärfe-Potenzial
    Auch der Piment d’Espelette potenziert seine Wir-kung mit der zugegebenen Menge. Plötzlich kann auch er „heiß” werden. Das hängt von der Menge von Capsaicin auf unseren Geschmacksnerven ab. Aber seien Sie beruhigt: dann wird das Essen gesünder (siehe S. 45). Dabei hilft, Wasser/Wein/Bier zu trinken, praktisch nichts, sondern ein bis zwei Stück Brot bewirken die Neutralisierung der Sensor-Nerven. Schubeck empfiehlt alternativ Olivenöl oder Joghurt. Noch wichtiger: Vermeiden Sie es, Spuren von Piment d’Espelette in die Augen zu bringen. Sollte es dennoch der Fall sein, hilft eine Augenspülung mit Wasser – was das Auge von sich aus in die Wege leitet, wenn es den Piment wahrnimmt.

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